Von Weltschmerz erschöpft?

Wenn globale Ereignisse stressen und nur noch weh tun…

Angesichts dessen, was gerade auf diesem Planeten so abgeht, könnte man wirklich verrückt werden. Trump und seine unberechenbare Politik in den USA, die nie endenden Bombardierungen und sinnlosen Verluste in der Ukraine, das Hungern und Sterben in Gaza, die nicht zu ignorierenden Anzeichen des Klimawandels bis hin zum Rechtsruck in Deutschland (und so weiter, und so weiter) – diese Flut negativer Nachrichten macht mich echt fertig, dreht mir den Magen um und fühlt sich an, als ob die ganze Welt aus den Fugen gerät.

Besonders, wenn man zartbesaitet ist, ohnehin schon mehr mitfühlt und auch mitleidet. Das Dauerfeuer alarmierender Nachrichten kann Angst und Ohnmacht auslösen – und wenn dann noch private Krisen und Probleme hinzukommen, kippt einem der Boden unter den Füßen weg. Nichts scheint mehr sicher oder fühlt sich vertraut an. Und je mehr wir uns in den endlosen Strudel aus Katastrophenberichten und gesellschaftlichen Spannungen verstricken, auf Social Media scrollen und alles zu verstehen versuchen – umso schlimmer wird es.

Auch wenn Vielfühler Zusammenhänge oft leichter verstehen und vernetzt denken können – Stichwort „Big Picture“ – ist das ALLES gerade für uns einfach too much! Es tut buchstäblich weh. Unsere Seelen schreien nach Ruhe, Schutz und Geborgenheit. Sicherheit und Halt.

Wenn jetzt Sommer wäre…

würde ich Dir sagen, geh mit mir in den Wald. Lass uns gemeinsam bei einem 1:1 Coaching Deine ganz eigene Stress-Strategie gegen den Wahnsinn der Welt finden. Aber es ist Winter und da kann es sich leicht etwas zu ungemütlich draußen anfühlen – nicht schön, wenn man leicht friert und Kälte weder im Innen, noch im Außen mag.

Doch es gibt auch jetzt eine Möglichkeit, sich zu stabilisieren, Ruhe und Erdung zu finden.

Geh allein raus! Einfach für ein halbes Stündchen in einen Park oder in den Wald. Pack Dich warm ein und lauf los. Es gibt unzählige wissenschaftliche Studien, die belegen, dass schon wenige Minuten in der Natur einen positiven Einfluss auf unser emotionales Wohlbefinden hat. Ein Spaziergang an der frischen Luft reduziert nachweislich genau das Stresshormon, das uns das Leben gerade zur Hölle macht: Cortisol

Fahr einfach mal runter, schlendere durch den Wald, lausche der Stille, genieße die winterliche Sonne und betrachte die nackten Bäume, die seit Jahren an Ort und Stelle Wind und Wetter trotzen. Genau DAS fördert die Ausschüttung von Wohlfühlhormonen wie Serotonin und Dopamin – beruhigt Deinen heiß gelaufenen Unruhegeist und lässt Dich wieder innere Balance spüren…

Du kannst die Welt nicht ändern – aber Du kannst dafür sorgen, dass du wieder Vertrauen fühlen kannst. In Dir und das, was Du selbst bewirken kannst.

Kleiner Tipp: Schau mal für einen Moment an einem Baum hoch (NEIN, du musst ihn NICHT umarmen – nur hochsehen!). Schau in seine kahle, blattlose Krone. Lass das Bild der sich wiegenden, nackten Äste auf Dich wirken. Wie er da steht. Unbeweglich und doch lebendig. Trotzig. Anmutig und auch gezeichnet von den Jahren, die Spuren hinterlassen haben. Was fühlst Du?

Raus mit Dir! Geh los und berichte mal hier info@greenleaves-coaching.com was dir passiert ist und wie’s Dir erging – ich freu mich drauf!

Elwood und ich bei uns im Wäldchen